5. bis 7. Oktober 2020 (Wörgl)

2020-10-05 - 2020-10-07

Fortbildung: Bindung und Autonomie – Die Kunst der Verhaltensbeobachtung in der Eltern-Kind-Begleitung/Beratung/Therapie (EEH-Zusatzmodul mit Zertifikat)
Abschluss-Workshop – Reflexionstage und Zertifikation

Kursinhalte:

  • Fall-Präsentationen der Absolventinnen
  • Reflektieren in der Kleingruppe
  • Rückmeldungen

Ziele:

  • Erwerb des Zertifikats Bindung und Autonomie
  • Erwerb der für diese Arbeit entwickelten Materialien (Vorlagen für Vorträge und Flyer, Fragebögen zum Interaktionsverhalten von Eltern und Kind)
  • Fähigkeit, auch schwer belastete Familien körper- und bindungsorientiert zu begleiten (Frühe Hilfen, ambu­lante Familienarbeit)
  • Fähigkeit, entwicklungspsychologisches Orientierungs­wissen in Vorträgen weiterzugeben

Zielgruppe:

  • EEH-Beraterinnen (i.A.), die das Zertifikat „Bindung
    und Autonomie—Frühe Hilfen auf Basis der EEH" er­
    werben wollen.

Voraussetzungen für das Zertifikat "Bindung und Autonomie - Frühe Hilfen auf Basis der EEH"

  • EEH-Phase I, ausreichend Praxiserfahrung, Literatur­kenntnis und Reflexionsstunden
  • A. Seminar Entwicklung der Bindung, 3 Tage
  • B. Seminar Entwicklung der Autonomie, 3 Tage
  • C. Seminar Bindung und Autonomie, 3 Tage
  • D. Präsentation am Abschluss-Workshop, 3 Tage

Bindung und Autonomie ist ein Konzept, das in der Ein­zel- und Gruppenbegleitung eingesetzt wird, besonders auch in der Arbeit mit belasteten Eltern, Säuglingen, Klein- und Kindergartenkindern. Es wurde auf wissen­schaftlicher Grundlage nach Erkenntnissen moderner Bindungsforschung sowie auf Grundlagen der Emotionel­len Ersten Hilfe (EEH) von Ursula Henzinger entwickelt.

Referentin:

Ursula  Henzinger, Dipl. Päd., Humanethologin, EEH-Fachberaterin, B.A.S.E-Trainerin, langjährige Erfahrung in der Leitung von Eltern-Kind-Gruppen, Obfrau von ZOI-Tirol (Weiterbildung für Fachleute und Begleitung von Eltern rund um die Geburt), Leiterin des Teams Ambulante Familienbegleitung – Schwerpunkt Bindung (Samariterbund, Kinder- und Jugendhilfe Tirol)


Anerkennung:

  • EEH-Beraterinnen werden die ersten beiden Seminare mit je 5,5 Einheiten, die beiden letzten mit je 22 Einheit­en für die Rezertifizierung angerechnet.
  • Die ersten 3 Seminare werden laut Begutachtung durch den Berufsverband Österreichischer Psychologinnen I BÖP als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gemäß Psy­chologengesetz mit je 22 Fortbildungseinheiten aner­kannt.

Alle Termine:
A. 15. bis 17.01.2020 Entwicklung der Bindung
B. 11. bis 13.03.2020 Entwicklung der Autonomie
C. 06. bis 08.05.2020 Bindung und Autonomie
D. 05. bis 07.10.2020 Abschluss-Workshop

Veranstaltungsort:
6300 Wörgl, Tagungshaus

Anmeldung:
Astrid Ellmerer
Tel. 0664/5037376
Email: office@zoi-tirol.at
ausbildung.zoi-tirol.at


Passende Lektüre im Psychosozial-Verlag:

StillenUrsula Henzinger
Stillen
Kulturgeschichtliche Überlegungen zur frühen Eltern-Kind-Beziehung
EUR 32,90

Ursula Henzinger beleuchtet aus historischer und soziologischer Perspektive, welche Bedeutung das Stillen für die Bindung zwischen Eltern und Kind hat, welche emotionalen Herausforderungen es für stillende Mütter zu bewältigen gibt und wie Eltern mit eigenen Ambivalenzen, Schwächen und Stärken umgehen können. [ mehr ]

Dieser Titel erscheint im März 2020.

Thomas Harms
Keine Angst vor Babytränen
Wie Sie durch Achtsamkeit das Weinen Ihres Babys sicher begleiten. Das Elternbuch
EUR 19,90

Der Babytherapeut Thomas Harms erklärt verständlich und fundiert, warum Babys weinen und wie Eltern die Gefühle ihrer Babys sicher und erfolgreich regulieren können. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Eltern ihre Säuglinge besser verstehen und begleiten können, wenn sie mit den Gefühlen und Empfindungen ihres Körpers verbunden bleiben. Körper- und Achtsamkeitsübungen, die als Audiodatei heruntergeladen werden können, unterstützen Eltern dabei, eine achtsame Selbstbeobachtung, die richtige Bauchatmung und die Stärkung innerer Ressourcen zu lernen. So können sie die Tränen und Bedürfnisse ihres Babys besser wahrnehmen, verstehen und hinreichend beantworten. [ mehr ]

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Thomas Harms (Hg.)
Körperpsychotherapie mit Säuglingen und Eltern
Grundlagen und Praxis
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Dieser Sammelband vermittelt einen Überblick über die Strömungen, Hintergründe und Einsatzbereiche der körperorientierten Eltern-Säuglings-Kleinkind-Beratung und -Psychotherapie. Praxisnah berichten international bekannte Fachleute aus dem Feld der Körperpsychotherapie, wie sie Eltern und Babys dabei unterstützen, früh erfahrene Verletzungen und Bindungstraumata zu verarbeiten. [ mehr ]

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Ursula Henzinger
Bindung und Autonomie in der frühen Kindheit
Humanethologische Perspektiven für Bindungstheorie und klinische Praxis
EUR 44,90

Ursula Henzinger untersucht in diesem Buch das Wesen der frühen Eltern-Kind-Interaktion und macht die Ergebnisse dieser Untersuchung für die klinische und beratende Arbeit mit Eltern und Kleinkindern auf anschauliche Art nutzbar. Es wird deutlich, dass spezifische Nähe-Distanz-Muster bedeutsame, doch bisher meist vernachlässigte Indikatoren für die sozialen Leistungen von Kindern sind und als Ansatzpunkt für gezielte Interventionen in der klinischen Praxis genutzt werden können. [ mehr ]

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Auf die Welt gekommenThomas Harms (Hg.)
Auf die Welt gekommen
Die neuen Baby-Therapien
EUR 39,90

Thomas Harms zeigt verschiedene Wege auf, die in der körperbasierten Psychotherapie mit traumatisierten Säuglingen und ihren Eltern gegangen werden, und richtet sich somit gleichermaßen an Eltern, (Körper-)PsychotherapeutInnen und Hebammen. Lebendige Fallberichte geben einen faszinierenden Einblick in die Grundlagen und Störungen früher Entwicklungs- und Bindungsprozesse von Eltern und Säuglingen. [ mehr ]

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Emotionelle Erste HilfeThomas Harms
Emotionelle Erste Hilfe
Bindungsförderung - Krisenintervention - Eltern-Baby-Therapie
EUR 22,90

Thomas Harms beschreibt mit dem Ansatz der »Emotionellen Ersten Hilfe« einen Weg, wie Eltern in schwierigen Zeiten nach der Geburt das emotionale Band zu ihren Kindern (wieder-)finden und stärken können. Er gibt Antworten auf die Frage, wie Eltern und Säuglingen geholfen werden kann, wenn belastende Erfahrungen in der ersten Zeit nach der Geburt den Aufbau eines liebevollen Miteinanders verhindern. Das vorgestellte Konzept basiert auf der Annahme, dass ein intuitives Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse des Säuglings nur dort möglich ist, wo Erwachsene in einen achtsamen und feinfühligen Dialog mit ihrem eigenen Körper treten. Bindungsverlust zum Kind ist somit immer auch ein Verlust der Verbindung zum eigenen Selbst. [ mehr ]

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