Robi Friedman

Die Soldatenmatrix

und andere psychoanalytische Zugänge zur Beziehung von Individuum und Gruppe

Cover Die Soldatenmatrix

EUR 19,90

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Buchreihe: Forum Psychosozial

Verlag: Psychosozial-Verlag

137 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

ISBN-13: 978-3-8379-2785-6, Bestell-Nr.: 2785

Das Konzept der Soldatenmatrix beschreibt psychosoziale Konstellationen, die in Gesellschaften stattfinden, die von Krieg und Gewalt geprägt sind. Existenzielle Ängste, hierarchische Strukturen von Befehl und Gehorsam und Bedürfnisse nach Ruhm und Ehre führen zu einer Überidentifikation mit Positionen der Macht. Aggressionshemmende Gefühle wie Scham, Schuld und Empathie verlieren an Bedeutung. Hiervon sind nicht nur ehemalige Soldaten betroffen, sondern ein »soldatenhaftens Selbst« nimmt Einfluss auf alle Rollen und Beziehungen in der Gesellschaft.

Robi Friedman versammelt im vorliegenden Band Beiträge zu seinem Konzept der Soldatenmatrix und zu den Themen Gruppenanalyse, Erinnerungsarbeit, Traumerzählung und Pathologie als Beziehungsphänomen. Er stellt verschiedene therapeutische Ansätze zur Bearbeitung emotionaler Schwierigkeiten vor, wobei der Fokus stets auf der Beziehung zwischen Individuum und Gruppe liegt.

Inhaltsverzeichnis

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Die Angst vor der Großgruppe – Identität und Soldatenmatrix

Die Gruppe in der Soldatenmatrix

Gruppenanalyse heute – Entwicklungen in der Intersubjektivität

In der Gruppenanalyse heilen die Störungen einander – Eine Beziehungsperspektive

Das Erzählen von Träumen als eine Bitte nach Containment
Überdenken der gruppenanalytischen Arbeit mit Träumen

Traumarbeit in der Gruppe
oder: Alzheimer in der Gruppe – eine Nachmittagsbegegnung mit Traumerzählungen

Erinnerungsarbeit als Herausforderung

Frieden und Versöhnung nach dem Krieg



Rezensionen

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Soziologie heute – Juni 2018

Rezension von Bernhard Hofer

»Friedmans Werk zeichnet sich durch eine gut lesbare Form mit zahlreichen Verweisen auf klassische und aktuelle Vertreter der Psychoanalyse, -therapie oder Soziologie aus. Er versteht es, den Leser mit Fallbeispielen und Erzählungen in den Bann zu ziehen und trägt somit auch zur kritischen Reflexion mit der eigenen Rolle in der sozialen Matrix und zur persönlichen Erinnerungsarbeit bei…« [mehr]