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Prof. Dr. Thomas Leithäuser
Leithäuser, Thomas, Psychologe und Soziologe, Direktor der Akademie für A...

Titel von
Prof. Dr. Thomas Leithäuser
im Psychosozial-Verlag




1. Gerisch, Benigna
Suizidalität


2. Figdor, Helmuth
Patient Scheidungsfamilie


3. Junkers, Gabriele (Hg.)
Die leere Couch


4. Figdor, Helmuth
Kinder aus geschiedenen Ehen: Zwischen Trauma und Hoffnung


5. Lawson, Christine Ann
Borderline-Mütter und ihre Kinder


6. Tiedemann, Jens L.
Scham


7. Küchenhoff, Joachim
Psychose


8. Sohni, Hans
Geschwisterdynamik


9. Payk, Theo R.
Burnout


10. Adler, Dieter
Der Antrag auf psychodynamische Psychotherapie



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Kahraman, Birsen

Die kultursensible Therapiebeziehung
Störungen und Lösungsansätze am Beispiel türkischer Klienten



Buchreihe: Forschung Psychosozial
331 Seiten, Broschiert, Format: 148 x 210 mm

Verlag: Psychosozial-Verlag
Erschienen im September 2008
ISBN-13: 9783898067676, Bestell-Nr.: 767

Lieferstatus: lieferbar

32,90 EUR



Die Psychotherapie mit Klienten anderer Herkunft scheitert häufig schon zu Beginn an kulturellen Missverständnissen. Dieses Buch beleuchtet mögliche Ursachen, die die therapeutische Beziehung stören können, und bietet ein Arbeitsmodell für den kultursensiblen Umgang mit Patientinnen und Patienten an.
Stammen Klient und Therapeut aus unterschiedlichen Kulturen, haben sie potenziell verschiedene Ansichten über persönliche Probleme, soziale Konflikte oder Lebensziele. Wenn sich dazu noch Symptom- und Krankheitsverständnis, gegenseitige Rollenerwartungen und dadurch die möglichen Vorgehensweisen und Lösungswege in der Therapie unterscheiden, kann die anfängliche neutrale »Fremdheit« auf beiden Seiten zu wiederholten Missverständnissen und Enttäuschungen bis hin zum Kontaktabbruch führen.
Dieses Buch basiert auf einer Studie, in der zwölf türkischstämmige Klienten und ihre Therapeuten zu Besonderheiten der interkulturellen Therapiebeziehung befragt wurden. Anhand von Fallbeispielen werden mögliche Störungen bzw. Lösungen für therapeutisch Tätige praxisnah veranschaulicht.

Danksagung

Vorwort

1 Einführung
1.1 Aufbau der Arbeit

2 Kulturelle Faktoren in der psychosozialen Versorgung
2.1 Versorgungsdefizit bei erhöhter Belastung
2.2 Spezifische Zugangsbarrieren zur Gesundheitsversorgung für Migranten
2.2.1 Strukturelle Zugangsbarrieren
2.2.2 Zugangsbarrieren in der Person der TherapeutIn
2.2.3 Zugangsbarrieren in der Person der KlientIn

3 Die Beziehung in der Psychotherapie
3.1 Therapeutische Beziehung als Wirkfaktor
3.2 Therapiebeziehung in verschiedenen Ansätze
3.3 Beziehungs- und Vertrauensaufbau als Prozess

4 Therapeutische Beziehung und Kultur
4.1 Der Kulturbegriff in der Psychotherapie
4.2 Störungen der Beziehung bei Kulturverschiedenheit
4.2.1 Zugangsbarriere interkulturelles Therapiebündnis
4.2.2 Krankheitsverständnis: Psyche versus Soma
4.2.3 Kulturelle Pathologisierung
4.2.4 Machtdifferenz

5 Methodik
5.1 Formulierung der Forschungsfragen
5.2 Das qualitative Forschungsparadigma
5.3 Die Forschungsstrategie
5.3.1 Das halbstrukturierte Interview
5.3.2 Das Repertory Grid
5.3.3 Auswahl der ProbandInnen
5.3.4 Durchführung der Untersuchung
5.4 Die Auswertungsstrategie
5.4.1 Analyse des Interviews
5.4.2 Auswertung der Repertory Grids

6 Darstellung einzelner Dyaden
6.1 Dyaden mit muttersprachlichen TherapeutInnen
6.1.1 »Was wichtig war, habe ich herausgepickt« - »Es ist halt ne ganz andere Mentalität«
6.1.2 »Sie versteht, was es heißt, als Ausländer aufzuwachsen« - »Man gibt viel, aber man bekommt auch viel«
6.1.3 »Ohne die gleichen Erfahrungen versteht sie mich nicht« - »Die Werte des Einzelnen in seinem System verstehen«
6.1.4 »Ich kann gemütlich halb Deutsch, halb Türkisch reden« - »Ich weiß auch nicht, wies funktioniert, aber es macht Spaß!«
6.1.5 »Ich möchte erst Probleme richtig erklären können« - »Es ist schwieriger, die Distanz zu wahren«
6.2 Dyaden mit TherapeutInnen mit wenig interkultureller Erfahrung
6.2.1 »Wozu blamier’ ich mich, wenn sie mich nicht versteht?!« - »Migrantinnen bringen sich persönlicher ein«
6.2.2 »Die Frau Doktor weiß schon, worums geht« - »Die Patienten beschallen von allen Seiten«
6.2.3 »Es gibt Dinge, die nimmt man mit ins Grab« - »Da hab ich mich gefühlt wie ein Analphabet«
6.2.4 »Der Therapeut – mein Freund mit den Taktiken« - »Einfühlen muss ich mich schließlich in jeden«
6.3 Dyaden mit TherapeutInnen mit viel interkultureller Erfahrung
6.3.1 »Meine Therapeutin hört zu mit vier Augen und vier Ohren« - »Alternativen anbieten statt mitagieren«
6.3.2 »Es ist ne Mischung aus meinem Wissen und seinem Weltbild«
6.3.3 »Eigentlich seh’ ich da gar keine Unterschiede« - »Da ist Temperament statt Topfen«
6.3.4 »Kulturelle Unterschiede sind wie die Äste eines Baumes: der Stamm ist bei allen derselbe« - »Offenheit für die zwischenmenschliche Dimension«
6.4 Vorläufige Schlussfolgerungen aus den Dyaden

7 Zusammenfassung der Repertory Grids
7.1 Kategorien aus den Grid-Interviews
7.1.1 Vorläufige Kategorien aus Klientensicht
7.1.2 Vorläufige Kategorien aus Therapeutensicht
7.1.3 Diskussion vorläufiger Kategorien

8 Strukturelle Rahmenbedingungen
8.1 Problemhintergründe
8.2 Behandlungsdauer
8.3 Sprachkenntnisse der PatientInnen
8.4 Kulturelle und institutionelle Kontexte der Therapeuten
8.5 Zugangswege

9 Aspekte der interkulturellen Therapiebeziehung
9.1 Erwartungen an die Therapiebeziehung
9.1.1 Erwartungen & Befürchtungen der KlientInnen
9.1.2 Klienten-Erwartungen aus Therapeutenperspektive
9.1.3 Zusammenfassung
9.2 Affektive Beziehungsebene
9.2.1 Positiver Affekt und wahrgenommene Hilfsbereitschaft
9.2.2 Emotionale Erfahrungen auf Therapeutenseite
9.2.3 Sorge um Grenzverlust
9.2.4 Affektive Distanz durch Norm- und Wertunterschiede
9.2.5 Zusammenfassung
9.3 Kommunikation
9.3.1 Sprache und Verständigungsprobleme
9.3.2 Nonverbal und indirekt: »Türken schweigen beredt«
9.3.3 Symptomausdruck: »Somatisieren statt kommunizieren?«
9.3.4 Diagnose- bzw. Behandlungsunsicherheit
9.3.5 Zusammenfassung
9.4 Kulturelle Stereotype und Machtasymmetrie
9.4.1 Soziale und migrationsbedingte Differenz
9.4.2 Überbewerten und Ignorieren kultureller Unterschiede
9.4.3 Konstruktion von Gemeinsamkeit als Beziehungsressource
9.4.4 Anerkennung als Beziehungsressource
9.4.5 Umkehr von Machtgefällen
9.4.6 Therapeuten als Experten oder Autoritäten?
9.4.7 Zusammenfassung

10 Die kultursensible Therapiebeziehung
10.1 Reflexion von Erwartungen
10.2 Emotionale Feinabstimmung
10.3 Kommunikative Feinabstimmung
10.4 Reflexion kultureller Zuschreibungen
10.5 Limitationen des Modells
10.6 Reflexion des Forschungsprozesses
10.7 Ausblick

Literatur


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Rezension von: Heidi Koschwitz
Titel: Die kultursensible Therapiebeziehung

Erschienen in: Fachzeitschrift Soziale Arbeit 2009 (3)

»Trotz ihres Einflusses auf den Therapieerfolg finden kulturelle Gesichtspunkte in der Forschung nur selten Beachtung ...«

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Titel: Die kultursensible Therapiebeziehung

Erschienen in: Lebenshilfe Österreich, Bibliotheks-Nachrichten 6/2008

»Dieses Buch basiert auf einer Studie, in der zwölf türkischstämmige Klienten und ihre Therapeuten zu Besonderheiten der interkulturellen Therapiebeziehung befragt wurden. Anhand von Fallbeispielen werden mögliche Störungen bzw. Lösungen für therape...«

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Titel: Die kultursensible Therapiebeziehung

Erschienen in: KONTUREN Ausgabe April 2009

»Anhand von Fallbeispielen werden mögliche Störungen beziehungsweise Lösungen für therapeutisch Tätige praxisnah veranschaulicht ...«

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Rezension von: Maria Gavrandou
Titel: Die kultursensible Therapiebeziehung

Erschienen in: Psychotherapeut Juli 2009

»Die Arbeit von Birsen Kahraman ermöglicht einen guten Überblick über wahre sowie vermeintliche Störungen der interkulturellen Therapiebeziehung und liefert Lösungsansätze von großer Praxisrelevanz für Psychotherapeuten, die mit Menschen mit M...«

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Rezension von: Dr. Oda Baldauf-Himmelmann
Titel: Die kultursensible Therapiebeziehung

Erschienen in: www.socialnet.de

»Ein wissenschaftliches, anregendes Fachbuch ...«

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Rezension von: Wolf Ortiz-Müller
Titel: Die kultursensible Therapiebeziehung

Erschienen in: Psychotherapeutenjournal

»Ausgangspunkt dieses Buches sind die langjährigen Praxiserfahrungen der Autorin in Einrichtungen, die Beratungs- und Therapieangebote für Migranten (mit überwiegend türkischen Klientinnen) machen. ...«

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Rezension von: Saskia Körn
Titel: Die kultursensible Therapiebeziehung

Erschienen in: www.uni-online.de

»Schlussendlich finde ich das Buch, auch für Laien, verständlich geschrieben. Es macht auf bestehende, wichtige Probleme aufmerksam. Für das Therapeutendasein finde ich das Buch durchaus empfehlenswert, jedoch sollte es dabei besser kritisch gelesen und mit eigenen Erf...«

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Rezension von: Mirijam Köhler
Titel: Die kultursensible Therapiebeziehung

Erschienen in: www.uni-online.de

»Es handelt sich um ein gut lesbares Buch, bei dem es sich in den von der Autorin ausgewählten Beispielen um anschauliche Darstellungen handelt, in welchen (...) ein positiver Umgang mit den Differenzen gefunden werden konnte ...«

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Rezension von: Carolin Wendt
Titel: Die kultursensible Therapiebeziehung

Erschienen in: www.uni-online.de

»Durch die Darstellung theoretischen und empirischen Hintergrund zur Migrationsforschung in Bezug auf Gesundheitswesen und die Gestaltung der Therapeut-Patient-Beziehung ist das Buch auch sehr gut für interessierte Einsteiger in das Thema Interkulturalität und Psychotherap...«

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Rezension von: Olga Petscherski
Titel: Die kultursensible Therapiebeziehung

Erschienen in: www.uni-online.de

»Dieses Buch basiert auf einer Studie, in der zwölf türkischstämmige Klienten und ihre Therapeuten zu Besonderheiten der interkulturellen Therapiebeziehung befragt wurden. Anhand von Fallbeispielen werden mögliche Störungen bzw. Lösungen für therape...«

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Rezension von: Katalin Karolyi
Titel: Die kultursensible Therapiebeziehung

Erschienen in: www.uni-online.de

»Die Autorin stellt die Problematik, die sich auf Grund verschiedener kultureller Hintergründe ergeben kann, nachvollziehbar dar und erweckt durch viele Fallbeispiele und Interviews das Interesse des Lesers an der Thematik ...«

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Titel: Die kultursensible Therapiebeziehung

Erschienen in: Impulse, Newsletter zur Gesundheitsförderung im Dezember 2008 (Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersaschen e.V.)

»In Anbetracht der zunehmenden Nachfrage in Bezug auf kultursensible Angebote leistet die Forscherin einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung von Migrantinnen und Migranten ...«

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Rizek, Rayek
Lehren, die ich auf dem Weg zu einer Lösung des Konfliktes zwischen Juden und Palästinensern zog
psychosozial 83 (2001), 73-80 
ISSN: 0171-3434

4,99 EUR
Diederichs, Peter (Hg.)
Die Beendigung von Psychoanalysen und Psychotherapien
Die Achillesferse der psychoanalytischen Behandlungstechnik? 
3-89806-503-0

24,90 EUR
Roth, Wolfgang Martin; Shaked, Josef; Felsberger, Helga (Hg.)
Das "soziale Unbewusste"
Gesellschaftskritische Perspektiven der Gruppenanalyse 
9783708907468

19,40 EUR
Seidler, Christoph; Misselwitz, Irene; Küster, Harald; Heyne, Stephan (Hg.)
Das Spiel der Geschlechter und der Kampf der Generationen
Gruppenanalyse in Ost und West 
9783525401699

22,99 EUR
Dörr, Margret; Göppel, Rolf; Funder, Antonia (Hg.)
Reifungsprozesse und Entwicklungsaufgaben im Lebenszyklus
Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 19 
9783837921052

24,90 EUR
Fraiberg, Selma (Hg.)
Seelische Gesundheit in den ersten Lebensjahren
Studien aus einer psychoanalytischen Klinik für Babys und ihre Eltern 
9783837920185

36,90 EUR
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