1 x Utopie der Treue
1 x Gewalt, die aus der Kälte kommt
1 x »Ich sehe was, was du nicht siehst«
1 x Erich Fromm als Therapeut
1 x Skriptum zur Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie
1 x Die Vielfalt der Familie
1 x 100 Jahre Freuds »Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie«
1 x Arbeit der Bilder
1 x Weiblichkeitsparadigmen in der Psychoanalyse
1 x Psychoanalyse an der Peripherie
1 x Depression, Manie und schizoaffektive Psychosen
1 x Lernen, Lernstörungen und die pädagogische Beziehung
1 x Freie Assoziation - Das Unbewusste in Organisationen und Kultur 01/2009
1 x Psychosomatische Gynäkologie und Geburtshilfe
1 x Die späte Familie
1 x Was Freud und Jung nicht zu hoffen wagten …
1 x Aber brennt Paris wirklich? Unsicherheitsängste und normales Chaos der Liebe
1 x Kollektive Vergangenheitsbearbeitung in Südafrika
1 x Sigmund Freuds Briefe an seine Patientin Anna v. Vest
1 x Das Problem der Scham
2 x Überlegungen über die Rückkehr eines bestimmten Antisemitismus in Europa. Interview im Radio Shalom - Sendung „Wort und Geist"
1 x Das Motiv der Kästchenwahl. Eine ergänzende psychoanalytische Studie unter Verwendung der Reaktionen einer Analysandin
1 x Psychoanalyse und Körper Nr. 10: Traumatherapie
1 x Eine Couch auf Reisen
1 x Die unorganisierte Krankheit
1 x Vom Narzißmus zum Objekt
1 x Zur Erkenntnis des Unbewußten
1 x Bindung und Beziehung
1 x Bindungsstörungen und Entwicklungschancen
1 x Frühe Beziehungserfahrungen
1 x Über den Körper zur Sexualität finden
1 x Patient Scheidungsfamilie
1 x psychosozial 131: Symbolbegriff und Symboltheorie in Psychoanalyse und Gruppenanalyse
1 x Psychoanalyse und Körper Nr. 22: Der psychotherapeutische Sachverständige
1 x Psychotherapie im Alter Nr. 33: Männer, herausgegeben von Meinolf Peters und Henning Wormstall
1 x Psychotherapie im Alter Nr. 35: Tabus in der therapeutischen Beziehung, herausgegeben von Reinhard Lindner und Bertram von der Stein
1 x Psychotherapie im Alter Nr. 37: Frauen, herausgegeben von Astrid Riehl-Emde und Angelika Trilling
1 x Theoretische und klinische Entwicklungen in der »Independent Tradition« der Psychoanalyse
1 x Der Einfluß der Psychoanalyse in Berlin während der Zwischenkriegszeit auf die Entwicklung der Theorie und klinischen Praxis in Großbritannien
1 x Die dunklen Seiten eines Dandys. Der Schriftsteller Oscar A. H. Schmitz in der Analyse bei Karl Abraham
1 x Der Einriß in der Beziehung des Ichs zur Außenwelt und seine Performance als Restitutionsversuch - Eine Einführung
1 x Sexualität oder Sexualisierung? Eine frühe Intuition Karl Abrahams


Dr. Willy Obrist
Willy Obrist, Arzt, Jungianischer Psychoanalytiker. Schwerpunkte: Tiefenpsychologis...

Titel von
Dr. Willy Obrist
im Psychosozial-Verlag




1. Gerisch, Benigna
Suizidalität


2. Figdor, Helmuth
Patient Scheidungsfamilie


3. Junkers, Gabriele (Hg.)
Die leere Couch


4. Figdor, Helmuth
Kinder aus geschiedenen Ehen: Zwischen Trauma und Hoffnung


5. Lawson, Christine Ann
Borderline-Mütter und ihre Kinder


6. Tiedemann, Jens L.
Scham


7. Küchenhoff, Joachim
Psychose


8. Sohni, Hans
Geschwisterdynamik


9. Payk, Theo R.
Burnout


10. Adler, Dieter
Der Antrag auf psychodynamische Psychotherapie



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Oberlin, Gerhard

Goethe, Schiller und das Unbewusste
Eine literaturpsychologische Studie



Buchreihe: Imago
300 Seiten, Broschiert, Format: 148 x 210 mm

Verlag: Psychosozial-Verlag
Erschienen im März 2007
ISBN-13: 9783898065726, Bestell-Nr.: 572

Lieferstatus: lieferbar

29,90 EUR



Das Unbewusste in Werken der Literatur nachzuweisen, scheint eine abenteuerliche Aufgabe. Was ist das Unbewusste? Welche Rolle spielt es im künstlerischen Prozess und in der Rezeption literarischer Kunstwerke? Zum 175. Todestag von Johann Wolfgang von Goethe liefert Oberlin ein neues Instrumentarium zur ganzheitlichen Wahrnehmung verschiedener Bewusstseinsschichten der hier interpretierten Hauptwerke von Goethe und Schiller und lässt den Leser so seine eigenen unbewussten Reaktionen und den Rezeptionsprozess verstehen. Dieses Buch leistet einen wichtigen methodologischen und inhaltlichen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion einer Hermeneutik und Ästhetik des Unbewussten. Es trägt damit zum Verstehen der mit am stärksten kanonisierten Werke deutscher Dichtkunst bei. Goethes »Leiden des jungen Werthers«, »Faust«, die sogenannte »Marienbader Elegie« und Schillers »Räuber« werden auf Formen und Inhalte untersucht, in denen das ›Nichtsagbare‹ zum Ausdruck kommt. Es wird erklärbar, weshalb der Rezeptionsprozess auch ein Prozess der Tabuisierung ist, bei dem Tabu und psychische Katharsis einander nicht ausschließen, sondern sogar bedingen.

Inhalt

Vorwort

I. Einleitung

II. Die Literatur und das Unbewusste
1. Das »innere Afrika«
Kolonisierung der Seele
2. Quelle der Inspiration
Verschwörung mit dem Unbewussten
3. Überlebens-Kunst
»… sagen, was ich leide«
4. Offene Verstecke
Formen des Unsagbaren
5. »Geheimnis der Schöpfertat«
Angst vor Entdeckung
6. Schreibstrategien
»… wie in einen Tunnel«
7. Szenenspiel
Neue Deutungswege

III. Goethe 1774: Die Leiden des jungen Werthers.
Eine psychische Inszenierung
1. Das Problem der »Lotte«-Figur
Die Frau als Fantasie des Mannes
2. Das »Werther«-Syndrom
»Furor Wertherinus« und Kulturpathologie
3. »Wenn wir uns selbst fehlen …«
Die »Lükke« und das Unbewusste des Texts
4. »Krankheit zum Todte«
Der unerfüllte Regress
5. Der Mutterkomplex
»Lottes« Mütterlichkeit als Übertragungsprojektion
6. Kindsbraut und Windsbraut
Mystik und Archetypik
7. Kind der Zeit
»Werthers« Selbstporträt als Zeitprofil
8. Werkentstehung und künstlerisches Arbeitsverfahren
Wertkränkung als psychologischer Leitgedanke

IV. Schiller 1781: Die Räuber. Die Zivilisiertheit des Bösen
1. Psychopathologie der Aufklärung
Das Gemeinsame der »Moor«-Brüder
2. Das Böse und das Tabu
Metadramaturgie der Räuber

3. Schiller gegen Schiller
Die Räuber und die Selbstrezensionen als Werkeinheit
4. Figuren und Mächte
Dramaturgie des Bewusstseins
5. Quellen und Konzeption
Das Räuberlied als »identity theme«
6. Aufklärung der Aufklärung
Schillers Theaterdidaktik
7. Verlorene Söhne
Extremlagen der Epochendynamik
8. Abadona und Don Quijote
Verkörperung einer Aufklärungsaporie
9. Apotheose des Wahns
Narzissmus und Destruktivität
10. Mechanik des Bösen
Fixierung und Übergangsidentität
11. Verlorener Vater
»Grausame Zärtlichkeit« mit System
12. Gefängnis der Freiheit
Raub als psychischer Regresszwang

V. Goethe 1772–1832: Faust. Der Teufelskomplex
1. »Speise die nicht sättigt«
Melancholiekult und melancholische Kultur
2. »Nordische Phantome«
Das Unbehagen an der Zivilisation
3. Utopie der Negation
Die Bejahung der Verneinung
4. Sehnsucht nach sich selbst
Alles, Eins und Nichts
5. Narziss und »Gretchen«
Hexenküche und Mädchenzimmer
6. Zwischen Staub und Sternen
»Verteufelung« als bürgerliche Seins-Option
7. Kosmologie des Bewusstseins
Das Teuflisch-Unbewusste der Kultur
8. »Geeinte Zwienatur«
»… man ahndet etwas von dem Doppeltsein«
9. Suche als Sucht
Goethes zyklische Melancholieformel
10. Sublimation des Strebens
Himmelfahrt und Heilende Kunst

VI. Goethe 1823: Elegie. »Indien des Herzens«
1. Ewige Sehnsucht
Lyrisches Zeitdokument
2. Werther in Marienbad
Reise in die Vergangenheit
3. »Vis superba formae!«
Trauerarbeit und Sublimation
4. »Indien des Herzens«
Orchestrierung des Bewusstseins

Literatur
1. Siglen
2. Literatur in alphabetischer Reihenfolge

Anmerkungen




Reinlesen mit libreka!





Titel: Goethe, Schiller und das Unbewusste

Erschienen in: Public Health. Newsletter 3/2007

»Der Autor leistet damit einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion einer Hermeneutik und Ästhetik des Unbewussten und trägt damit zum Verstehen bedeutender Werke der deutschen Literatur bei ...«

Lesen Sie die vollständige Rezension

Rezension von: Campana Alexandra
Titel: Goethe, Schiller und das Unbewusste

Erschienen in: IASL

»Die präsentierte tiefenpsychologische Auslotung der gewählten Werke weist diese denn auch nicht nur als »alte« Klassiker neuer Relevanz aus, sondern rückt sie in der Tat auch ins Licht als Texte, »in denen die Nachtseiten nicht nur erlaubt, sondern k...«

Lesen Sie die vollständige Rezension

Rezension von: Reiner Wild
Titel: Goethe, Schiller und das Unbewusste

Erschienen in: Germanistik. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen

»Die eine Grundthese dieser Arbeit lautet, im Sturm und Drang entstehe eine Literatur, in der in zuvor nicht gekannter Weise Unbewusstes zur Darstellung komme: die Basis dafür bilde insbesondere die Ausbildung der bürgerlichen Familie, die – das ist die zweite zentral...«

Lesen Sie die vollständige Rezension

Rezension von: Ortrud Gutjahr
Titel: Goethe, Schiller und das Unbewusste

Erschienen in: Goethe-Jahrbuch 124/2007

»Auch wenn die vorliegende Studie deutlich aus Einzelinterpretationen zusammengesetzt ist, bleibt der Aufweis vergleichbarer psychodynamischer Elemente bei der Figurengestaltung in den frühen Werken von Goethe und Schiller verdienstvoll. Ohne Zweifel werden die ausgewählten...«

Lesen Sie die vollständige Rezension


Neraal, Terje; Wildermuth, Matthias (Hg.)
ADHS
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Halbschwestern, Stiefväter und wer sonst noch dazugehört 
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