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Dr. Bruno Preisendörfer
Bruno Preisendörfer, geboren 1957 in Unterfranken, besuchte von 1967 bis 1970 ...

Titel von
Dr. Bruno Preisendörfer
im Psychosozial-Verlag




1. Gerisch, Benigna
Suizidalität


2. Figdor, Helmuth
Patient Scheidungsfamilie


3. Junkers, Gabriele (Hg.)
Die leere Couch


4. Figdor, Helmuth
Kinder aus geschiedenen Ehen: Zwischen Trauma und Hoffnung


5. Lawson, Christine Ann
Borderline-Mütter und ihre Kinder


6. Tiedemann, Jens L.
Scham


7. Küchenhoff, Joachim
Psychose


8. Sohni, Hans
Geschwisterdynamik


9. Payk, Theo R.
Burnout


10. Adler, Dieter
Der Antrag auf psychodynamische Psychotherapie



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Freyberger, Hellmuth; Freyberger, Harald J.

Ganz normale Männer und ganz normale Familien? Ein Beitrag zur Nazitäter-Psychologie unter Einschluss von zwei Buchrezensionen
psychosozial 108 (2007), 85-99

15 Seiten, Geheftet

Verlag: Psychosozial-Verlag
Erschienen im Juni 2007
ISBN-10: ISSN: 0171-3434
Bestell-Nr.: 26073

Lieferstatus: lieferbar

4,99 EUR



Die in der Diskussion um die Psyche von nationalsozialistischen Gewalttätern in der Zeit der Nazi-Herrschaft zwischen 1933 und 1945 geäußerte Vorstellung, nach der es sich bei den Tätern um »ganz normale Männer« aus »ganz normalen Familien« gehandelt hat, wird vor psychoanalytischem Hintergrund zurückgewiesen. In der Argumentation wird auf ausgewählte Beispiele von Beschreibungen und Wahrnehmungen von Nazi-Tätern Bezug genommen: (1) In Abgrenzung zu H. Arendts Einschätzungen anlässlich des Prozesses gegen Adolf Eichmann 1961 in Israel wird Eichmann aus psychodynamischer Sicht als eine Persönlichkeit mit Anteilen einer posttraumatischen Belastungsstörung und dissoziativem Erleben geschildert. (2) Drei Thesen, die C. Browning zu seiner Überzeugung von Nazi-Tätern als »ganz normalen Männern« aufgestellt hat, werden mit Gegenthesen konfrontiert. (3) Den Versuchen der Aufrechterhaltung des Bildes von Nazi-Tätern als ganz normalen Männern aus ganz normalen Familien in zwei Publikationen von 2005, H. Welzers Buch »Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder wurden« und K. Himmlers Buch »Die Brüder Himmler. Eine deutsche Familiengeschichte«, wird die Überzeugung entgegen gehalten, dass es sich in den beschriebenen Fällen diagnostisch um narzisstische Störungen (mit Schwerpunkt auf pathologischem und malignen Narzissmus) handelt. Zum Abschluss werden Bezüge zur psychohistorischen Fallstudie von H.-J. Wirth über Slobodan Milosevic hergestellt.

Stichworte: Täter, Holocaust, Psychopathologie, Narzissmus, Narzisstische Persönlichkeit, Dissoziative Störungen, Posttraumatische Belastungsstörung, Psychodynamik

Keywords: Perpetrators, Holocaust, Psychopathology, Narcissism, Narcissistic Personality Disorder, Dissociative Disorders, Posttraumatic Stress Disorder, Psychodynamics







Freyberger, Harald J.; Freyberger, Hellmuth
Der Fall Heinrich Himmler
psychosozial 121 (2010), 97-117 
ISSN: 0171-3434

4,99 EUR
Kernberg, Otto F.
Über die Liebe - Die Entwicklung der Liebesfähigkeit im Lebenslauf
psychosozial 90 (2002), 49-58 
ISSN: 0171-3434

4,99 EUR
Süsske, Rudolf
Was meint Heinz Kohut, wenn er vom »Selbst« spricht? Assoziationen zum Thema
psychosozial 96 (2004), 91-102 
ISSN: 0171-3434

4,99 EUR
Bock, Marlene
Überlebende der Shoa erzählen
psychosozial 101 (2005), 105-118 
ISSN: 0171-3434

4,99 EUR
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