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Dr. phil. Daniel Barth
Daniel Barth ist Dozent an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagog...

Titel von
Dr. phil. Daniel Barth
im Psychosozial-Verlag




1. Gerisch, Benigna
Suizidalität


2. Figdor, Helmuth
Patient Scheidungsfamilie


3. Junkers, Gabriele (Hg.)
Die leere Couch


4. Figdor, Helmuth
Kinder aus geschiedenen Ehen: Zwischen Trauma und Hoffnung


5. Lawson, Christine Ann
Borderline-Mütter und ihre Kinder


6. Tiedemann, Jens L.
Scham


7. Küchenhoff, Joachim
Psychose


8. Sohni, Hans
Geschwisterdynamik


9. Payk, Theo R.
Burnout


10. Adler, Dieter
Der Antrag auf psychodynamische Psychotherapie



Sie befinden sich hier: 9783837921526


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Wirth, Hans-Jürgen

Narzissmus und Macht
Zur Psychoanalyse seelischer Störungen in der Politik (4. Auflage 2011)



Buchreihe: Psyche und Gesellschaft
440 Seiten, Broschiert, Format: 148 x 210 mm

Verlag: Psychosozial-Verlag
Erschienen im April 2011
ISBN-13: 9783837921526, Bestell-Nr.: 2152

Lieferstatus: lieferbar

19,90 EUR



Gesellschaftliche Macht übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Personen aus, die an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leiden. Karrierebesessenheit, ungezügelte Selbstbezogenheit, Siegermentalität und Größenfantasien sind Eigenschaften, die der narzisstisch gestörten Persönlichkeit den Weg an die Schaltstellen ökonomischer oder politischer Macht ebnen. Indem sich diese Personen vorzugsweise mit Ja-Sagern, Bewunderern und gewitzten Manipulatoren umgeben, verschaffen sie sich zwar eine Bestätigung ihres Selbstbildes, untergraben aber ihre Selbstwahrnehmung und verfestigen ihren illusionären und von Feindbildern geprägten Weltbezug. Fremdenhass und Gewalt gegen Sündenböcke zu schüren, gehört zu den bevorzugten Herrschaftstechniken narzisstisch gestörter Führer. Geblendet von seinen eigenen Größen- und Allmachtsfantasien verliert der Narzisst den Kontakt zur gesellschaftlichen Realität und muss letztlich scheitern. Eng verknüpft mit dem Realitätsverlust ist die Abkehr von den Normen, Werten und Idealen, denen die Führungsperson eigentlich verpflichtet ist. Machtbesessenheit, Skrupellosigkeit und Zynismus können bei einem narzisstischen Despoten bis zur brutalen Menschenverachtung führen.

Mit Hilfe detaillierter Fallstudien – Uwe Barschel, Helmut Kohl, Joschka Fischer und Slobodan Milosevic – analysiert der Autor die Verflechtungen zwischen der individuellen Psychopathologie und den ethnischen, religiösen und kulturellen Identitätskonflikten der umgebenden Gruppe.


Inhalt

Macht und Narzissmus – Die siamesischen Zwillinge
1. Das schlechte Image von Narzissmus und Macht
2. Narzissmus, Liebe, Macht
3. Macht im Spiegel psychoanalytischer Narzissmus-Theorien
4. Masse, Macht und Narzissmus
5. Narzissmus als Persönlichkeitsstörung
6. Die Psychoanalyse und das Problem der Macht
7. Die psychosoziale Genese der Macht
8. Macht im Spiegel soziologischer Theorien

Der Narzisst an der Macht: Aufstieg und Fall des Uwe Barschel
1. Die Barschel-Affäre
2. Eine Karriere wie im Bilderbuch
3. Das Drama des begabten Uwe Barschel und die Suche nach dem wahren Selbst
4. Der Absturz
5. Biedermann und die Brandstifter
6. Das Barschel-Pfeiffer-Syndrom - Phase 1: Die glückselige Phase einer narzisstischen Kollusion
7. Das Barschel-Pfeiffer-Syndrom - Phase 2: Die Beziehungskrise
8. Zur Psychopathologie des Verräters
9. Der schamhafte Barschel
10. Die verlorene Ehre des Uwe Barschel
11. Der Bilanzselbstmord

Masse und Macht: Ein Portrait Helmut Kohls
1. Der Koloss von Oggersheim
2. Helmut Kohl und das Drama der CDU
3. Helmut Kohl und die Macht
4. Strickjackenpolitik
5. Das Kohl-Schäuble-Syndrom
6. Der Tod Hannelore Kohls als Medienereignis
7. Das Leben der Hannelore Kohl
8. Hannelore und Helmut Kohl – eine narzisstische Kollusion
9. Ein Selbstmord aus Resignation

Die 68er-Generation und die Macht
1. Die »Fischer-Debatte«
2. Die »Vertiefung des demokratischen Engagements« durch die 68er-Bewegung
3. Was ist überhaupt eine Generation?
4. Joschka Fischers »langer Lauf« an die Macht
5. »Nur wer sich ändert bleibt sich treu«
6. Die Vergangenheit ist gegenwärtig
7. Der unterlassene Widerstand der Eltern und der übersteigerte Widerstand der RAF
8. »Klammheimliche Freude« und Sympathisantenjagd

Der Krieg im Kosovo – Massenpsychologie und Ich-Analyse
1. Slobodan Milosevic: Frühes Trauma und frühe »Reife«
2. Ein Einzelgänger macht Karriere
3. Der maligne Narzissmus des Slobodan Milosevic
4. Hat Slobodan Milosevic eine Borderline-Persönlichkeits-Störung?
5. Slobo und Mira: Ein narzisstisches Paar
6. Großgruppen-Identität der Serben
7. Patrilinearität, Machismo und die Sozialisation zur Gewalt
8. Der Hajduken-Mythos und der Mythos vom Königssohn Marko
9. Die idiosynkratische Störung von Milosevic und die ethnische Störung der Serben
10. Die Notwendigkeit kollektiver Trauer- und Versöhnungsarbeit zwischen den Ethnien

Psychoanalyse und Politik
1. Macht und Ohnmacht in der Politik
2. Vom möglichen Nutzen der Psychoanalyse für die Politik

Zeitgemäßes über Terrorismus, Krieg und Tod
1. Das Fanatismus-Syndrom
2. Der 11. September 2001 als kollektives Trauma


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Inhaltsverzeichnis, Vorwort und Leseprobe


Rezension von: Caroline Fetscher
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Der Tagesspiegel vom 02.07.2011

»In seiner exzellenten Studie zu ›Macht und Narzissmus‹ beschreibt der Sozialpsychologe Hans-Jürgen Wirth das Dilemma egozentrischer Machtausübung. Je mehr Machtfülle jemand auf sich vereint, desto angewiesener wird er zugleich auf andere ...«

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Rezension von: Norbert Copray
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Publik Forum Nr. 20, 2002

»Schließlich entpuppt sich sein Werk als Lehrbuch der politischen Psychologie, im besten Sinne kombiniert aus gut verständlichem Theorieteil und seiner praktischen Anwendung ...«

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Rezension von: Ludger Lütkehaus
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Neue Zürcher Zeitung

»Wirth interpretiert in seiner erhellenden Untersuchung zur ›Psychoanalyse seelischer Störungen in der Politik‹ Macht und Narzissmus als ›siamesische Zwillinge‹ ...«

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Rezension von: Dr. Heribert Prantl
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Süddeutsche Zeitung

»Auf den Gemälden der alten Meister sitzt der Narziss an einer Quelle und betrachtet selbstverliebt sein Spiegelbild im Wasser; das ist die harmlose Variante der Eigenliebe ...«

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Rezension von: Martin Altmeyer
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: die tageszeitung

»Im Fokus steht ein intersystemischer Austausch, bei dem nicht nur Seelisches in die Politik einströmt, sondern auch umgekehrt Politisches die Seele prägt ...«

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Rezension von: Paul Parin
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Die Wochenzeitung

»Als mir der deutsche Psychosozial-Verlag das Buch »Narzissmus und Macht« seines Verlagsleiters Hans-Jürgen Wirth zur Besprechung schickte, war ich erfreut ...«

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Rezension von: Ulrike Schmitzer
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Österreichischer Rundfunk ORF Ö1 - Dimensionen

»Wirth spricht damit eines der Schlüsselworte der politischen Lesart Freuds an: Narzissmus. ...«

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Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Beiträge u. Materialien z. Jahrestagung d. Int. E.-Fromm-Gesellschaft 2005

»In seinem phantasievoll gestalteten Buch geht es dem Autor dabei darum, »die Brauchbarkeit psychoanalytischer, sozialpsychologischer und soziologischer Theorien zu erproben, um Interpretationen für das Irrationale in der Politik zu entwickeln


...«

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Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Gruppendynamik und Organisationsberatung

»Ich wünsche diesem hochaktuellen Buch viele Leserinnen und Leser, die sich in einem teilnehmenden Prozess der Dialektik von Macht und Narzi...«

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Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik

»Hans-Jürgen Wirth hat keine Rücksicht auf das ›vornehme Schweigen‹ der Psychoanalyse genommen und wertende Deutungen zu ...«

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Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Journal für Psychologie

»Auf grundsätzliche Weise spürt Wirth dem so schillernden wie gefährlichen Zusammenhang zwischen Größen- und Allmachtsp...«

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Rezension von: Volker Tschuschke
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Psychodynamische Psychotherapie

»Wirths Buch berührt eines der heikelsten Themen, die eine Gesellschaft berühren kann. Somit sind ihm – zumal in der Differenzier...«

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Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Psyche

»Wirths Einsichten eignen sich, politische Prozesse psychoanalytisch aufzuklären oder, mit anderen Worten, der Dialektik historischer Ereign...«

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Rezension von: Hermann Glaser
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Das Parlament

»Das an Beobachtungen reiche Buch konfrontiert jeden, nicht nur den ›anderen‹ (den Politiker) mit schwerwiegenden Anfragen. Die Erk...«

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Rezension von: Erich Dauenhauer
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Walthari Zeitschrift für Literatur

»Wirth legt den psycho-pathologischen Mechanismus offen, dem weder Lüge noch Wahlbetrug noch Verfassungsverachtung fremd ist
...«

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Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Zeitschrift für Politikwissenschaft

»Aus politikwissenschaftlicher Sicht ist die Arbeit schwerlich ernst zu nehmen...Sie zeichnet sich aus durch ein wenig komplexes Verständnis...«

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Rezension von: Christian Maier
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Deutsches Ärzteblatt

»Zahlreiche Vignetten zeigen, dass der psychoanalytische Ansatz auch auf diesem Feld einen wertvollen Zugang zu öffnen vermag ...«

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Rezension von: Burkhard Vollmers
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Zeitschrift für Politische Psychologie

»Gefesselt wird der Leser durch die Details der Biographien und die minutiöse Rekonstruktion politischer Ereignisse aus der jüngsten Ve...«

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Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: AOL-Bücherbrief

»In diesem Buch beschreibt der Autor in detaillierten, gut zu lesenden und mit vielen Materialien angereicherten Fallstudien die Verflechtungen z...«

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Rezension von: Yolanta Schilemann
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Neues Deutschland

»Mit seiner interessanten Studie über ›die siamesischen Zwillinge Macht und Narzissmus‹ will Wirth beweisen, dass der ›...«

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Rezension von: Ludger Lütkehaus
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Neue Zürcher Zeitung

»Die Fallstudien, die Wirth auf Grund genauer Recherchen zur Barschel-Affäre, zu Helmut Kohl (mit zurückhaltendem Einbezug des Freitods...«

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Rezension von: Irene Brickner
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Der Standard

»Harte Bandagen also, die – so Wirth – dennoch nicht zu Politikverdrossenheit verleiten sollten: Erst wenn Bürger und Wähle...«

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Rezension von: Paul Parin
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Die Wochenzeitung (WOZ)

»Hans-Jürgen Wirth hat die Plattform erreicht, auf der eine allgemeine Psychoanalyse der Politik errichtet werden kann. Der Schritt war uner...«

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Rezension von: Tilmann Moser
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Badische Zeitung

»Das Buch ist »eine bittersüße Frucht der 68er-Zeit, angereichert durch eine immense psychoanalytische Bildung.«
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Rezension von: Peter Geißler
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Psychotherapie Forum

»Zu wünschen wäre, dass dieses Buch dem einen oder anderen Politiker in die Hand fällt (...)
›Narzissmus und Macht&lsaqu...«

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Rezension von: Norbert Copray
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Publik Forum

»Ein Meisterwerk politischer Psychoanalyse, in dem das Zeitalter des krankhaften Narzissmus ... verständlich wird ...«

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Rezension von: Belardi Nando
Titel: Narzissmus und Macht

Erschienen in: Organisationsberatung - Supervision - Coaching (OSC)

»Wirth gelingt der Grenzgang von psychoanalytischer Deutung öffentlich dargestellter politischer Vorgänge. Derartige Publikationen w&au...«

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Simon, Annette
»Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin«
Versuch über ostdeutsche Identitäten 
3-89806-653-3

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Rost, Wolf-Detlef
Psychoanalyse des Alkoholismus
Theorie, Diagnostik, Behandlung 
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Das Gutachterverfahren für tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie
Ein Handbuch 
3-89806-773-4

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Psychotherapie im Alter Nr. 33: Männer, herausgegeben von Meinolf Peters und Henning Wormstall
9. Jahrgang, Nr. 33, 2012, Heft 1 
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psychosozial 76 (1999), 59-68 
ISSN: 0171-3434

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