1 x »... ich hätte Ihren großen Lenin nicht zehn Minuten lange vertragen«. Ein Brief Freuds an Max Eastman aus dem Jahre 1926
1 x Außenseiter integrieren
1 x Gegenübertragung und intuitive Handlungskompetenz
1 x Psychoanalyse in der Türkei
1 x Intersexualität kontrovers
1 x Psychotherapie mit Müttern und ihren Babys
1 x Innenansichten der Transformation


John D. Sutherland
John D. Sutherland leitete 1947–1968 das Tavistock Centre, war Inhaber der Sl...

Titel von
John D. Sutherland
im Psychosozial-Verlag




1. Gerisch, Benigna
Suizidalität


2. Figdor, Helmuth
Patient Scheidungsfamilie


3. Junkers, Gabriele (Hg.)
Die leere Couch


4. Figdor, Helmuth
Kinder aus geschiedenen Ehen: Zwischen Trauma und Hoffnung


5. Lawson, Christine Ann
Borderline-Mütter und ihre Kinder


6. Tiedemann, Jens L.
Scham


7. Küchenhoff, Joachim
Psychose


8. Sohni, Hans
Geschwisterdynamik


9. Payk, Theo R.
Burnout


10. Adler, Dieter
Der Antrag auf psychodynamische Psychotherapie



Sie befinden sich hier: ISSN: 1434-7849


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Wirth, Hans-Jürgen

Psychoanalyse eines Politikers. Die psychoanalytisch-historische Studie von Freud und Bullitt über den amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson
Freie Assoziation 2007, 10(2), 79-94

16 Seiten, Geheftet

Verlag: Psychosozial-Verlag
Erschienen im Juni 2007
ISBN-13: 21000, Bestell-Nr.: 21083

Lieferstatus: lieferbar

4,99 EUR



Am Beispiel der von Freud und Bullitt gemeinsam verfassten Studie über den amerikanischen Präsidenten Wilson wird das Verhältnis von Psychoanalyse und Politik problematisiert. Die kontroverse Diskussion der Frage, wie groß Freuds Beitrag zu der Studie tatsächlich einzuschätzen ist, zeigt, dass bei der Analyse politischer Persönlichkeiten mit starken Widerständen zu rechnen ist – sowohl von Seiten der Öffentlichkeit als auch aus den Reihen der Psychoanalytiker selbst. Freud, der aus seiner Abneigung gegen Wilson keinen Hehl machte, widerspricht dem Vorwurf, die psychopolitische Analyse sei unwissenschaftlich, da eine Wertung unvermeidbar sei. Es wird deutlich gemacht, dass gerade der psychoanalytische Ansatz, die wertende Stellungnahme des Analytikers nicht zu vermeiden, sondern als Teil der Gegenübertragung zu reflektieren, einen erweiterten Zugang zu den unbewussten Motiven politischen Handelns ermöglicht.

Abstract:
Using Freud’s und Bullitt’s collectively written study about the American President Wilson, this article deals with the relationship between psychoanalysis and politics. The controversal discussion of the question of how substantial Freud’s contribution to the study actually was, shows that a strong resistance against such a study has to be taken into account when analyzing such a public figure – from the public as well as from the psychoanalysts themselves. Freud, who did not make a secret of his dislike of his »analysand« Wilson, contradicts the accusation that the psychopolitical analysis was unscientific, because making a judgement is unavoidable. The article argues that especially the psychoanalytic approach allows a wide access to the unconcious motives of political actions. The psychoanalytic approach does not avoid the judgemental statements of the analyst, but reflects them as a part of the countertransference.

Stichworte: Freud (Sigmund), Politiker, Psychoanalytische Theorie, Psychoanalytische Therapie, Unbewusstes, Gegenübertragung, Politik

Keywords: Freud (Sigmund), Politicians, Psychoanalytic Theory, Psychoanalysis, Unconscious (Personality Factor), Countertransference, Politics







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