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PD Dr. phil., Dipl.-Psych. Oliver Decker
Oliver Decker ist Vertretungsprofessor für Sozial- und Organisationspsychologi...

Titel von
PD Dr. phil., Dipl.-Psych. Oliver Decker
im Psychosozial-Verlag




1. Gerisch, Benigna
Suizidalität


2. Figdor, Helmuth
Patient Scheidungsfamilie


3. Junkers, Gabriele (Hg.)
Die leere Couch


4. Figdor, Helmuth
Kinder aus geschiedenen Ehen: Zwischen Trauma und Hoffnung


5. Lawson, Christine Ann
Borderline-Mütter und ihre Kinder


6. Tiedemann, Jens L.
Scham


7. Küchenhoff, Joachim
Psychose


8. Sohni, Hans
Geschwisterdynamik


9. Payk, Theo R.
Burnout


10. Adler, Dieter
Der Antrag auf psychodynamische Psychotherapie



Sie befinden sich hier: 9783837920352


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Tiedemann, Jens L.

Die Scham, das Selbst und der Andere
Psychodynamik und Therapie von Schamkonflikten



Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse
573 Seiten, Broschiert, Format: 148 x 210 mm

Verlag: Psychosozial-Verlag
Erschienen im November 2010
Mit einem Vorwort von Micha Hilgers
ISBN-13: 9783837920352, Bestell-Nr.: 2035

Lieferstatus: lieferbar

49,90 EUR



Die Scham spielt bei einer Reihe von psychopathologischen Krankheitsbildern eine entscheidende Rolle. Obwohl die theoretische Relevanz dieses Gefühls in den letzten Jahren in der Psychoanalyse hervorgehoben wurde, werden die behandlungstechnischen Implikationen dieser revidierten Sichtweise der Scham weiterhin vernachlässigt. Scham stellt meist ein Problem dar, dessen Existenz in der Psychotherapie stillschweigend hingenommen, jedoch von vielen Therapeuten unterschätzt wird. Das Drama von Verbergen und Sich-Zeigen ist primär ein sozialer Vorgang.

Scham ist weder im Selbst des Menschen verwurzelt noch geht sie allein aus inneren Konflikten hervor. Vielmehr lässt sie sich als Affekt charakterisieren, in dem sich die intersubjektive Erfahrung des vom Anderen versagten Bedürfnisses nach Anerkennung niederschlägt. Wie sehr Scham die therapeutische und analytische Situation durchziehen kann, welche Inhalte und Formen der Scham auftauchen und welche therapeutischen Interventionen hilfreich sind, um Schamkonflikte zu bearbeiten, wird anschaulich dargestellt.


Inhalt

Danksagung

Vorwort
Wir sind doch nicht blöd – oder doch?
(Micha Hilgers)

Einleitung

Die Phänomenologie und Entwicklung der Scham

Adaptive Funktion der Scham

Die Verinnerlichung der Scham

Maskierungen und Abwehr der Scham

Formen und Inhalte der Scham

Explizite und implizite Schamquellen und die zyklisch-psychodynamische Perspektive

Arbeit am Introjekt und der verinnerlichten Scham

Enactments und Now Moments als Arena der Scham

Dialektik von Selbstenthüllung und Selbstverborgenheit

Scham und neurotische Krankheitsbilder

Das schamvulnerable, narzisstische Selbst

Borderline-Pathologie und traumatische Scham

Scham und Intersubjektivität

Gegenseitigkeit, Anerkennung und Scham

Die intersubjektive Natur der Scham – Ein kontextualistisches Verständnis von Scham und Selbstverachtung

Literatur






 

 
Inhaltsverzeichnis, Vorwort und Leseprobe


Rezension von: Tilmann Moser
Titel: Die Scham, das Selbst und der Andere

Erschienen in: Deutsches Ärzteblatt PP (Heft 1 Januar/2012)

»Faszinierend sind auch Tiedemanns kurze Fallberichte, in denen der neue Stil deutlich und einfühlbar aufgezeigt wird. Das Buch könnte für längere Zeit zu einem wichtigen, gut lesbaren Lehrbuch werden ...«

Lesen Sie die vollständige Rezension

Rezension von: Eva Jaeggi
Titel: Die Scham, das Selbst und der Andere

Erschienen in: Leseempfehlung für die Mitglieder der Berliner Akademie für Psychotherapie (BAP)

»Das Buch bietet daher nicht nur einen Überblick über die bisherige Literatur zur Scham, sondern darüber hinaus bekommt man sozusagen ein »Lehrstück« vorgeführt darüber, was die in den letzten Jahren immer wieder genannte »interaktionis...«

Lesen Sie die vollständige Rezension

Rezension von: Dr. Norbert Copray
Titel: Die Scham, das Selbst und der Andere

Erschienen in: Publik-Forum, kritisch - christlich - unabhängig, Oberursel, Ausgabe 4/2011

»Tiefgreifend und umfassend wird der Sachverhalt durch die fulminante Arbeit von Jens L. Tiedemann erörtert. Anhand der »intersubjektiven Natur der Scham« kann Tiedemann zeigen, dass das Unbewusste nicht im Menschen, sondern in den Beziehungen miteinander angesiedelt...«

Lesen Sie die vollständige Rezension


Oberhoff, Bernd
Richard Wagner. Der Ring des Nibelungen
Eine musikpsychoanalytische Studie 
9783837921793

39,90 EUR
Hirsch, Mathias
Das Haus
Symbol für Leben und Tod, Freiheit und Abhängigkeit 
3-89806-512-X

22,90 EUR
Volkan, Vamik D.
Die Erweiterung der psychoanalytischen Behandlungstechnik bei neurotischen, traumatisierten, narzisstischen und Borderline-Persönlichkeitsorganisationen
 
9783837922172

39,90 EUR
Mackenthun, Gerald
Widerstand und Verdrängung
Ursprung und Neuinterpretation zweier Schlüsselbegriffe der Tiefenpsychologie 
9783837920499

49,90 EUR
Bialluch, Christoph
Das entfremdete Subjekt
Subversive psychoanalytische Denkanstöße bei Lacan und Derrida 
9783837921038

49,90 EUR
Kristeva, Julia
Die neuen Leiden der Seele
 
3-89806-839-0

24,90 EUR
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