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Prof. Dr. phil., Dr. disc. pol., Dipl.-Psych. Michael B. Buchholz
Michael B. Buchholz ist Professor am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universit...

Titel von
Prof. Dr. phil., Dr. disc. pol., Dipl.-Psych. Michael B. Buchholz
im Psychosozial-Verlag




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Suizidalität


2. Figdor, Helmuth
Patient Scheidungsfamilie


3. Junkers, Gabriele (Hg.)
Die leere Couch


4. Figdor, Helmuth
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5. Lawson, Christine Ann
Borderline-Mütter und ihre Kinder


6. Tiedemann, Jens L.
Scham


7. Küchenhoff, Joachim
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8. Sohni, Hans
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9. Payk, Theo R.
Burnout


10. Adler, Dieter
Der Antrag auf psychodynamische Psychotherapie



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Schönau, Walter

Lyrik als Muttersprache. Eine ontogenetische Theorie der Dichtkunst
Freie Assoziation 2003, 6(1), 31-40

10 Seiten, Geheftet

Verlag: Psychosozial-Verlag
Erschienen im März 2003
ISBN-13: 21000, Bestell-Nr.: 21000

Lieferstatus: lieferbar

4,99 EUR



Dieser Beitrag versucht das Spezifische der Lyrik, nämlich ihren Primat der Form, als Fortleben der präverbalen Phase zu verstehen. Im Erleben dieser Phase funktionierte die Sprache noch nicht als digitales, sondern als analoges Medium. In der Lyrik finden wir einen Nachklang dieser frühen, im Grunde ›uneigentlichen‹ Spracherfahrung. Das würde auch erklären, warum das lyrische Sprechen als eine Form nicht-diskursiven Sprachgebrauchs eine anthropologische Universalie zu sein scheint, deren Vitalität nicht auf die Macht der Tradition allein zurückgeführt werden kann, sondern ein inneres Bedürfnis befriedigt.

Abstract:
The distinctive feature of poetry is the predominance of form. It can be explained as a return to the preverbal phase that precedes the acquisition of language. At this stage in human development, language does not yet function as a digital, but rather as an analogue medium. Poetry provides us with a reminiscence of this early »unauthentic« experience of language. This explains why poetry with its non-discursive use of language is a universal anthropological phenomenon. Schönau argues that poetry‹s astonishing vitality is not the result of cultural tradition alone, but rather that there is an innate need for the use of non-discursive language.







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