Titel: Narzissmus und Macht
Erschienen in: Beiträge u. Materialien z. Jahrestagung d. Int. E.-Fromm-Gesellschaft 2005
Zusammenfassung
In seinem phantasievoll gestalteten Buch geht es dem Autor dabei darum, »die Brauchbarkeit psychoanalytischer, sozialpsychologischer und soziologischer Theorien zu erproben, um Interpretationen für das Irrationale in der Politik zu entwickeln
Vollständige Rezension
Aus: »Religion und Politik im Zeichen von Krieg und Versöhnung«
»Politiker landen ... nur selten auf der Couch eines Psychoanalytikers. Die innere Welt des Politikers erschließt sich nur indirekt – im Nachfühlen dessen, was uns alle mit den Phänomenen von Macht und Narzissmus verbindet.« So stützt sich der Psychoanalytiker Hans-Jürgen Wirth bei seinen exemplarischen Analysen von Uwe Barschel, Helmut Kohl, Joschka Fischer und Slobodan Milosevic vorwiegend auf Presse- und Fernsehberichte sowie auf Quellen aus der Literatur – und ist sich möglicher Verzerrungen durch Gegenübertragung bewusst. In seinem phantasievoll gestalteten Buch geht es dem Autor dabei darum, »die Brauchbarkeit psychoanalytischer, sozialpsychologischer und soziologischer Theorien zu erproben, um Interpretatio¬nen für das Irrationale in der Politik zu entwickeln.«
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