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M. D. David E. Scharff
David E. Scharff ist Co-Direktor des International Institute of Object Relations Th...

Titel von
M. D. David E. Scharff
im Psychosozial-Verlag




1. Tiedemann, Jens L.
Scham


2. Figdor, Helmuth
Patient Scheidungsfamilie


3. Junkers, Gabriele (Hg.)
Die leere Couch


4. Lawson, Christine Ann
Borderline-Mütter und ihre Kinder


5. Küchenhoff, Joachim
Psychose


6. Sohni, Hans
Geschwisterdynamik


7. Gerisch, Benigna
Suizidalität


8. Figdor, Helmuth
Kinder aus geschiedenen Ehen: Zwischen Trauma und Hoffnung


9. Payk, Theo R.
Burnout


10. Volkan, Vamik D.
Die Erweiterung der psychoanalytischen Behandlungstechnik



Rezensionen über: 3-89806-837-4

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Rezension von: Dr. Christine Pries
Titel: Das weibliche Genie - Melanie Klein

Erschienen in: Frankfurter Rundschau

Zusammenfassung
Unter dem Obertitel »Das weibliche Genie. Das Leben, der Wahn, die Wörter« hat Julia Kristeva vor einigen Jahren den drei Autorinnen eine Trilogie gewidmet; und nach dem Buch über Arendt (Philo Verlag 2001) sind nun Kristevas Überlegungen zu Melanie Klein (1882-1960) auf Deutsch erschienen.


Vollständige Rezension
Nicht kinderleicht
Julia Kristeva porträtiert Melanie Klein

Wenn man den gewöhnlichen Klassifizierungen folgt, sind Hannah Arendt, Melanie Klein und Colette ein ungewöhnliches Trio. Unter dem Obertitel »Das weibliche Genie. Das Leben, der Wahn, die Wörter« hat Julia Kristeva vor einigen Jahren den drei Autorinnen eine Trilogie gewidmet; und nach dem Buch über Arendt (Philo Verlag 2001) sind nun Kristevas Überlegungen zu Melanie Klein (1882-1960) auf Deutsch erschienen.

Die aus Wien stammende Klein begründete in Großbritannien eine eigene psychoanalytische Schule, die in Absetzung von Freud und sehr zum Ärger von dessen Tochter Anna nicht den Vater, sondern die Mutter ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte und durch gewagte Kinderanalysen von sich reden machte. Ganz klassisch zeichnet Kristeva das Leben, Werk und den Einfluss der Charismatikerin Klein nach, für psychoanalytische Laien ist die Lektüre dennoch kaum zu empfehlen, insofern der ohnehin nicht leicht zugängliche Kleinianismus hier durch die Brille einer Lacanianerin gesehen wird, der Reserven gegenüber zeitgenössischen sozialphilosphischen Aktualisierungsbemühungen von Kleins Objektbeziehungstheorie deutlich anzumerken sind.





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